Kai-Uwe Makowski

Das Gesetz über digitale Dienste (DSA – Digital Services Act) ist eine Verordnung auf EU-Ebene, welche die Rechte von Nutzern digitaler Produkte stärkt. Ein konkreter Anwendungsbereich sind sogenannte „dark patterns“, das sind manipulative Designelemente, die zum Nachteil des Nutzers eingesetzt werden.

Beiträge werden sowohl bei Facebook als auch bei Instagram als sogenannter Feed angezeigt. Aktuell bestimmt ein Algorithmus auf Basis persönlicher Daten, was in diesen Feeds angezeigt wird. Es gibt keine Möglichkeit eine andere Methode auszuwählen, die nicht auf der Auswertung personalisierter Daten basiert. Ein Beispiel dafür wäre die Anzeige der Beiträge von selbst ausgewählten Profilen in chronologischer Reihenfolge.

Das Fehlen einer Auswahlmöglichkeit ist ein illegales „dark pattern“. Die zuständigen Behörden haben inzwischen eine Untersuchung der Meta-Produkte gestartet.

The investigation builds on complaints compiled by the regulator, which led CnaM to suspect that the company is using prohibited “dark patterns” to prevent users from exercising a right grant under the Act to choose a recommender system that is not based on profiling.

Nach dem Inkrafttreten des DSA passierte erst eine ganze Zeit lang gar nichts, was frustrierend für die digitale Gesellschaft war. Inzwischen laufen Untersuchungen zu digitalen Produkten von TikTok, LinkedIn, X und Shein. Die erste Strafe in Höhe von 120 Millionen € wurde letzten Dezember gegen X verhängt.