Viele digitale Dienstleistungen, für die der Dienstleister eine App anbietet, kann man auf dem Smartphone ebenso über den Internetbrowser aufrufen. Wer seine Privatsphäre schützen will, sollte Apps nur im absoluten Ausnahmefall installieren. Die gelten nicht für Apps.
Das Problem ist folgendes: Da Browser den uneingeschränkten Zugang zum Internet ermöglichen, unterliegen sie (je nach Hersteller) sehr strengen Sicherheitsmaßnahmen. Ein Beispiel sind die Standortdaten. Wenn man zum Beispiel einer Wetterapp den Zugriff auf den Standort gewährt hat, dann kann die App durchgehend die Bewegungsdaten des Nutzers erfassen und an einen externen Server übermitteln. Das ist bei der Nutzung über den Browser nicht möglich.
Weitere Details zu den Problemen und den Unterschieden in der Datenerfassung kann man in einem Beitrag auf nooneshappy.com nachlesen.
Hier wird auch noch mal das Problem des andauernden Abschnorchelns persönlicher Daten benannt:
This data is bought, sold, and aggregated by brokers. It has been used to out individuals, track immigrants, and enable prosecution over reproductive healthcare. In multiple cases, journalists and private groups have purchased app-derived location data to identify specific people based on their movements.
Es gibt Ausnahmen für die oben genannte Regel. Für einen Großteil der alltäglichen Aufgaben gibt es (zumindest für Android-Phones) eine Reihe von qualitativ hochwertigen Open-Source-Produkten, die vollständig auf das Sammeln von Daten verzichten.