Plattformen wie Instagram oder TikTok sind nicht nur der EU-Regulierung unterworfen (die nicht durchgesetzt wird), sie geben sich auch eigene Regeln (die sie nicht einhalten).
Denis Glismann berichtet für netzpolitik.org über Zahlen, die von der Beschwerdestelle Appeals Centre Europe veröffentlicht wurden.
Gemeldete Hassrede, die nach den eigenen Regeln nicht erlaubt sein sollten, lässt TikTok in 83 Prozent online, Instagram in 74 Prozent. Bei Facebook und Youtube sieht es nicht viel besser aus.
Aber es wird eben doch gelöscht. Blöderweise widersprachen allerdings mehr als die Hälfte der gelöschten Inhalte nicht den Regeln der Plattformen.
Wieso sind diese digitalen Dreckschleudern eigentlich in Europa immer noch nicht verboten?