Kai-Uwe Makowski

Vor kurzem kündigte der Journalist Ed Zitron die Veröffentlichung von Informationen an, die die KI-Blase zum Platzen bringen könnten. Jetzt nennt er Zahlen aus internen Dokumenten.

Für das Geschäftsjahr 2025 machte OpenAI, die Firma hinter ChatGPT, trotz Einnahmen von mehr als 13 Millarden Dollar über 38 Millarden Dollar Verlust. Das ist um einiges mehr als bisher bekannt war.

Wird das die KI-Blase zum Platzen bringen? In der normalen Welt auf jeden Fall, niemand würde jemals auch nur einen Cent in so eine Geldvernichtungsmaschine stecken.

Leider leben wir seit einiger Zeit nicht mehr in der normalen Welt, sondern in einer bizarren Paralleldimension. Dass AI kein funktionierendes Geschäftsmodell ist wissen wir nicht erst seit dieser Woche.

AJ Dellinger macht in einem Beitrag für gizmodo den Vergleich mit dem erfolgreichen Börsengang von SpaceX.

SpaceX isn’t profitable and is banking on putting one million people on Mars as a potential revenue generator, and yet the market is pumping that stock up. We’re currently in a market where theoretical profit is worth more than actual profit. In that world, real losses probably don’t matter.

Wer sein Geld in KI investiert, der wettet auf das höchst unwahrscheinliche Szenario, dass eine dieser Firmen eines Tages entweder doch noch ein funktionierendes Geschäftsmodell (Einnahmen > Ausgaben) entdeckt oder sich wie durch ein Wunder die allgemeine künstliche Intelligenz meldet.

Ich werde von solchen Investitionen bis auf weiteres absehen.