Beim Goldrausch verdienten nur die Verkäufer von Schaufeln Geld. Ähnlich sieht es beim aktuellen KI-Hype aus: Geld verdienen nur die Hersteller von Hardware und die Betreiber von Rechenzentren. Durch den Einsatz von KI selbst verdient fast niemand Geld.
Big Tech verbrennt besonders viel Geld im Rennen um die Monopolstellung auf dem KI-Markt.
Wenig überraschend hat Alphabet (Google) mit seinem KI-Produkt Gemini gerade gute Chance, sich von den anderen abzusetzen. Sie haben das nötige Geld, stellen ihre eigene Hardware her und können ihre KI auf all den Daten trainieren, die sie über uns alle in den letzten zwei Jahrzehnten gesammelt haben.
Eine Monopolstellung ist ja schon mal eine gute Ausgangsposition für Geschäftserfolg. Aber was tun, wenn mögliche Kunden keinen Mehrwert in KI sehen und nicht bereit sind, für das Produkt Geld auszugeben? Dann zwingt man sie eben zur Nutzung, indem man KI-Funktionen tief in die Betriebssysteme integriert, ohne die all unsere schönen, elektronischen Geräte nicht funktionieren würden.
Der Werbevermarkter Google stellte kürzlich seine neuste Idee vor, wie man mit dem Einsatz von KI am Endkunden Geld verdienen kann. Weil Internetnutzer scheinbar nicht richtig onlineshoppen (zu wenig? die falschen Produkte?), können Betreiber von Webshops der Kundschaft einen „virtuellen Verkäufer“ zur Seite stellen.
Google hat dafür einen Standard (UCP = Universal Commerce Protocol) entwickelt. Wie es der Zufall wird, kann der „Verkaufsassistent“ über Google Ads dazu animiert werden, das Produkt des Meistbietenden ganz vorne im Regal einzuräumen.
As shoppers turn to AI for discovery, retailers need smarter ways to deliver value. That’s why we’re continuing to test ads in AI Mode and we’re now introducing Direct Offers. This new Google Ads pilot allows advertisers to present exclusive offers for shoppers who are ready to buy — like a special 20% off discount — directly in AI Mode.
Schöne neue Welt.