Letztes Jahr wurde in Serbien bei einer Demonstration gegen die Regierung eine Schallwaffe gegen die Protestierenden eingesetzt.
Wie Markus Reuter für netzpolitik.org berichtet, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft wegen Terrorismusverdacht. Gegen Polizei und Behörden? Nein. Gegen die Protestierenden natürlich.
Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft beinhalten laut einem weiteren Bericht von N1 auch, dass die friedliche Protestbewegung mit der Simulation der Schallkanone einen Bürgerkrieg provozieren und den Präsidenten töten wollte. Der serbische Justizminister sprach davon, dass es Anzeichen von „Terrorismus“ gäbe.
Verständlich, die haben sich ja allein schon durch ihren Protest gegen das autoritäre Regime als Terroristen geoutet.