Stephan Lamby, Kristina Dunz und Eva Quadbeck berichten in der ersten Folge ihres neuen Podcasts von Treffen zwischen dem Springer-Chef Mathias Döpfner und dem Bundeskanzler Friedrich Merz.
Döpfner hat Merz aufgefordert, den Quatsch mit der Brandmauer endlich sein zu lassen und mit der AfD eine Regierung zu bilden. Das hat Merz entschieden abgelehnt.
Sowas ist natürlich nicht akzeptabel für den Milliardär Döpfner. Wo kämen wir denn da hin, wenn Politiker Milliardäre bei der Gestaltung des Staates behindern.
Beim Hinausgehen soll Döpfner festgestellt haben:
„Das werden Sie noch bereuen.“
Jetzt bin ich doch einigermaßen verwirrt. Ich dachte bisher, der Merz leistet wirklich schlechte Arbeit. Aber vielleicht liegt das nur an der Berichterstattung unter der Kontrolle Döpfners? Werde ich manipuliert, den Merz Scheiße zu finden?
Kurz dachte ich darüber nach, ob mir der Merz’sche Widerstand Respekt abringt. Dann fiel mir ein, dass es normal ist, NICHT mit den Nazis gemeinsame Sache zu machen. Keine echte Leistung.
Am Ende ist es gar nicht so schwer. Immer wenn ich Gefahr laufe, den Merz gut zu finden, stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn Robert Habeck Kanzler wäre. Dann weiß ich wieder, was Sache ist.