Wer gerne mal ChatGPT fragt, ob der lästige Ausschlag von einer Geschlechtskrankheit verursacht werden könnte, sollte sich darüber bewußt sein, dass die Anbieter alle Informationen abspeichern, auswerten und für viel Geld verkaufen. Natürlich wie immer zu eurem Nachteil.
Caroline Riethmüller schreibt für heise.de:
Das heißt, diese könnten, sofern es wie bei vielen KI-Anbietern keine Zugangsbeschränkungen gibt, dann auf die Unterhaltungen zugreifen, die Nutzer mit ihrer KI führen. Und damit auf alle Inhalte, die man als Kunde so mit einer KI bespricht.
Aber das gilt doch bestimmt nur für die kostenfreie Nutzung, wer bezahlt, dessen Daten werden doch nicht verkauft?
Oh, doch.
Auch ein Abonnement mache kaum einen Unterschied: Kostenlose und Premium-Kunden werden von weitgehend identischen Drittanbietern getrackt, so die Wissenschaftler.
Damit die Kaufinteressenten die Geschlechtskrankheit gezielt eurem Profil hinzufügen kann stellen die Anbieter ein „best of“ zusammen.
Neben den Permalinks teilen wohl 33,3 Prozent der untersuchten KI-Anbieter Zusammenfassungen mit ihren Werbepartnern, worin es in den einzelnen KI-Chats ging.
Wer da keine Lust drauf hat, sollte beim nächsten mal lieber gleich zum Arzt gehen. Der unterliegt nämlich der Schweigepflicht.