In einem Meinungsbeitrag für die New York Times beschreibt Bill McKibben den Zustand der Welt und die Erschöpfung, die er verspürt.
We definitely weren’t designed to cope with all this — our bodies, our nervous systems, our brains. Among all the other dangers these developments represent, they’re simply wearing us out. A lot of us would like politicians to offer, alongside their promises of affordability, even a glimpse of serenity.
Es geht mir ähnlich. Ich lebe in einem Land, in dem sich viele Menschen eine totalitäre Diktatur wünschen (aller guten Dinge sind…) und die Regierung setzt dagegen… den dritten Tankrabatt.
Ich kann verstehen, warum sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, die Verrücktheit der Welt und die Dummheit der Menschen zu ignorieren. Leider werden wir uns nicht aus der Krise herausignorieren.
A not irrational response to all this would be to try to ignore it. Lots of people are doing so. Yet this kind of avoidance will just get us in deeper trouble by ceding control to those who profit from it, so I hope we won’t choose quietism or escape.
Diejenigen, die für den katastrophalen Zustand der Welt verantwortlich sind, begrüßen und fördern sogar den Fatalismus und die Hoffnungslosigkeit der Massen. Dabei hätten wir gemeinsam die Macht, den Zuständen ein Ende zu setzen. Viele glauben, dass Demokratie nicht funktioniert. Das ist nicht richtig. Demokratie ist eine wunderbare Sache. Sie funktioniert allerdings dann nicht mehr, wenn keiner mitmacht.
Bill McKibben schließt mit einem finsteren Ausblick.
We can’t keep on like this — it’s simply inhuman. We’re creating a world that’s fit only for something artificial.